Golden Snowflake


Das war
Golden Snowflake 2007/2008

Sieg beim Kinder-Song-Festival in Montenegro !


Golden Snowflake   Die Entscheidung ist gefallen

Golden Snowflake Vorentscheid in der Filmbühne

Golden Snowflake auf der Planet Pro am 11. August 2007

Träume WURDEN wahr......

....für den 12jährigen Dennis aus Pankow beim Internationalen Kinder-Song-Festival in Rozaje/Montenegro.....

 
Sieger des Song-Festivals „Zlatna Pahulja“ 2008

 

Dennis Chmelensky

So etwas hatte es in der 15jährigen Geschichte des Festivals in Montenegro noch nie gegeben: Von den SIEBEN  professionellen Juroren vergaben SECHS Juroren die Höchst-Punktzahl an Dennis aus Berlin Pankow:

 Germany: 12 Points

Etwas ungewöhnlich begann diese Erfolgsgeschichte schon:

Dennis bewarb sich wie viele andere Kinder beim Compost-Tonstudio-Berlin für das Casting: „Golden Snowflake – Ein Lied für Montenegro“

Als er am 3.Oktober 2007 in der filmbühne AM STEINPLATZ sich der  singenden „Konkurrenz“ stellen sollte, beschlichen ihn die ersten Zweifel: „Die singen ja alle Pop und Schlagertitel – ich singe doch klassisch – Herr Bonfig, ich glaube, ich bin falsch hier“.

Werner Bonfig, der dieses Festival „Golden Snowflake“ für Deutschland ins Leben rief aber beruhigte Dennis: „Nein, keineswegs bist Du falsch hier – für mich gibt es keinen Unterschied zwischen so genannter E-und U- Musik – für mich zählt nur und ausschliesslich die Stimme“

Die Jury in der filmbühne wählte ihn neben 3 anderen Kindern in die Auswahl der Kinder, die dann die Plätze für Montenegro im Compost-Tonstudio „aussingen“ sollten. (siehe auch: „Die Entscheidung ist gefallen“)

 Flug von Berlin nach Frankfurt – von dort nach Podgorica – der Hauptstadt Montenegro`s – vier (!) Stunden Autofahrt ins 180km entfernte ROZAJE – der Austragungsstadt im Osten Montenegro´s.

 
Samstag, 1.März 10.00 Uhr

Soundcheck im 800 Leute fassenden Veranstaltungssaal in Rozaje. Kalt war es aber die Kinder selbst merkten vor lauter Aufregung nichts davon – wuselten durch die noch leeren Sitzreihen und warteten auf ihre Mikrofonprobe. Dennis aufgeregt ? Keine Spur....“ich geh´ mich mal einsingen damit meine Stimme sich erwärmt“ – sprach´s und verschwand in den Katakomben.

Jeder der 19 Teilnehmer hatte etwa 2 Minuten Zeit für den Soundcheck.

„Germany –Dennis“ hallte es durch die Lautsprecher. Dennis bat um ein Stativ für seine Darbietung von „Träume werden wahr“ – stellte sich vor das Mikrofon –das Playback lief und Dennis sang:

 „Surprise, Surprise“ .... welche Überraschung bei der Technik, der Moderatorin – bei ALLEN Teilnehmern - Applaus von allen bis hin zu den Security Männern.

 
Samstag, 1.März 13.00 Uhr

Etwa die Hälfte der Plätze war gefüllt, als die Show begann: LIVE Gesang !

Die siebenköpfige, professionelle Jury aus Montenegro (5 Frauen – 2 Männer) hatten ihre Bewertungsbögen und die gespitzten Bleistifte in der Hand als die erste Bewerberin ihre Show begann: Iva aus Podgorica. Sang sie wirklich so perfekt oder war das Vollplayback?!

19 Kinder aus 14 Nationen gingen an den Start: Dennis hatte die Startnummer 14 zugelost bekommen: Musik ab – Dennis in Positur und dann sein Gesang: Tosender, nicht enden wollender Beifall im Saal – die Jurymitglieder putzten sich die Brillen und fassten sich an die Ohren –sie trauten ihren Ohren wohl nicht so recht: DOCH: es war LIVE und alles echt und in Farbe.....!

„Träume werden wahr“ – eine Ballade nach der Melodie von „Time to say good bye“ Werner Bonfig schrieb Dennis diesen Text auf den Leib ...

„Das wird doch nie etwas – so etwas kannst du doch nicht machen – das ist doch viel zu anspruchsvoll für ein Kind...“ so die beinahe einhellige Meinung von (sich selbst ernannten) Experten. „Darf ein Kind kein ANSPRUCHSVOLLES Lied singen“ – so die Antwort von Werner Bonfig...und auch von Dennis!

 
1.März - 20.00 Uhr

Die Show begann: Das montenegrinische Fernsehen hatte 8 Kameras eingesetzt – Scheinwerfer strahlten – die 19 Teilnehmer/innen zappelten nervös im Back Stage Bereich auf und ab... „Wie hat wohl die Jury entschieden“ (nach der LIVE Performance!) Aus rein technischen Gründen wurde in dieser Veranstaltung nicht mehr LIVE sondern im Vollplayback-Verfahren gesungen – DAS machte Dennis am meisten zu schaffen: „Warum kann ich denn nicht live singen?“ Er hätte es spielend geschafft – ein 12jähriger, der über knapp 5 Oktaven singen kann!!!

Die VIDEO-Einspielung von Dennis lief über die Monitorwand: Lächelnd begrüsste er dort die Zuschauer, erzählte in knapp 40 Sekunden etwas über sich und wünschte allen Teilnehmern viel Erfolg.

 13 Teilnehmer/innen standen bereits auf der Bühne und der Unterschied zwischen dem LIVE-Gesang von 13 Uhr und der Vollplayback-Version war deutlich hörbar: Plötzlich klang alles viel,viel schöner....(Was man doch im Studio alles so machen kann?!)

 Playback ab für Dennis – auf der lichtdurchfluteten Bühne und auf der etwa 6qm grossen  Monitorleinwand strahlte  Dennis die 800 Zuschauer in der vollbesetzten Halle an: kein Unterschied zwischen dem LIVE-Gesang und der Vollplayback Darbietung....! Die Leute waren überwältigt und zunächst sprachlos – dann brach ein Beifallsorkan los, der jedem Tornado zur Ehre gereicht hätte....!

Noch 5 Interpreten: Die Spannung stieg: WIE entscheidet die Jury?

Dann die Wertung: Wie beim „richtigen  Grand Prix“ waren auf die Video-Leinwand alle Interpreten mit der Landesfahne und dem Titel aufgeführt – wie beim „richtigen Grand prix“ wurden auch hier die Punkte verteilt: 1 – 8 ,  10 Punkte, 12 Punkte:

Das 1. Jurymitglied:  Njemacka (Deutschland) : 12 Punkte

Das 2. Jurymitglied:  Njemacka (Deutschland) : 12 Punkte

Das 3. Jurymitglied:  Njemacka (Deutschland) : 12 Punkte

 Das Publikum im Saal war längst auf der Seite von Dennis – der Beifall nahm kein Ende und die Moderatorin war kaum noch zu verstehen....!

 Das 4. Jurymitglied:  Njemacka (Deutschland) : 12 Punkte

Das 5. Jurymitglied:  Njemacka (Deutschland) : 12 Punkte

Das 6. Jurymitglied:  Njemacka (Deutschland) : 12 Punkte

Das 7. Jurymitglied:  Njemacka (Deutschland) : NULL Punkte

 NULL Punkte??! – Wo doch alle anderen 12 Punkte vergaben?!

 Was war geschehen? Die Lokalmatadorin aus Podgorica (der Hauptstadt des Landes) hatte bereits 60 Punkte – Dennis zu diesem Zeitpunkt 72 Punkte.....!

Er - ein Musikprofessor aus Podgorica (Zufall?) hatte der kleinen Jovana, die zufällig auch aus Podgorica stammte, die 12 Punkte gegeben – Dennis aber nicht bewertet...

Der Saal kochte – Buh und Schmährufe gegen diese Entscheidung des Musikprofessors. „Dennis-Rufe“ hallten durch den Saal bis die Jury-Vorsitzende das Wort ergriff:

„Herr Professor, ALLE in der Jury haben Dennis 12 Punkte gegeben – Sie geben null – warum?“  (Etwa Schiebung?)  Beifall  und Pfiffe vom Publikum.

„Nein“ sprach der Herr Professor – „ich hätte ihm (Dennis) 100 Punkte geben müssen – 12 wären für diese Stimme zu wenig gewesen, darum habe ich mich entschieden, Dennis gar keinen Punkt zu geben“

Zwei Sieger? Nein!

Eine salomonische Entscheidung der Jury-Vorsitzenden brachte Dennis und damit Deutschland den Sieg:

 

„Wenn jemand 6 von 7 mal die Höchst-Punktzahl erreicht – dann wäre es schlicht und einfach unfair, ihm den  Sieg streitig zu machen...Wenn Jovana aus Podgorica und das Publikum einverstanden ist, ziehen wir der kleinen Jovana einen Punkt ab und geben Dennis diesen Punkt.....!“

 Jovana war die allererste, die Dennis gratulierte – sie war ebenso wie alle anderen Interpreten unparteiisch fair und alle gönnten Dennis diesen Erfolg.

800 Zuschauer standen von ihren Sitzen auf – trampelten und  applaudierten Dennis.

Alle Tänzer und Tänzerinnen – alle Interpreten/innen und alle Chorsänger/innen stürmten die Bühne –standen „Spalier“ und sangen mit Dennis noch einmal den Siegertitel: „Träume werden wahr“

Neidlos und fair wurde die deutsche Delegation (Birgit + Werner Bonfig sowie Dennis Vater) zu diesem Erfolg beglückwünscht. Einladungen nach Griechenland, Frankreich, Ungarn und Bosnien folgten unmittelbar nach der Veranstaltung.

  

                                                  Geschafft aber glücklich, Dennis auf dem Weg nach Hause...

Nicht nur wegen dieses Erfolges:

Eine unglaublich gelungene Veranstaltung – eine durchdachte und perfekte Organisation – ein Service und eine Liebenswürdigkeit dieses kleinen Landes MONTENEGRO und seiner Menschen.

 HVALA (DANKE)

und

DO VIDENJA ( Auf Wiedersehen)

Montenegro

sagen: Dennis, Dennis Vater, Birgit + Werner Bonfig

 
Ein besonderer Dank gilt Osman Kurpejovic (Kultur-Direktor Rozaje), Ramo Murjevic,(Sponsor),  Safet Kalac,(Dolmetscher) dem Hotel Rozaje für den sehr guten Service und die Unterbringung.

 

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